Kunstlinsenkalkulation

IOL-Master der Firma Zeiss Die optische Biometrie mit dem IOL-Master der Firma Zeiss dient durch die Messung des Hornhautbrechwerts, der Vorderkammertiefe und Augenlänge der Berechnung der dioptrischen Wirkung von künstlichen Intraokularlinsen (IOL) im Rahmen einer Grauen-Star Operation oder eines refraktiven Linsenaustauschs. Die optische Biometrie ist die präziseste Untersuchungsmethode der Augenlänge und ihrer Teilabschnitte.

Im Gegensatz zur akustischen Biometrie per Ultraschall ist diese Untersuchungsmethode berührungsfrei, misst entlang der Sehachse und gleichzeitig den Hornhautbrechwert. Dadurch, dass diese Untersuchungsmethode sehr präzise ist, kann das gewünschte refraktive Ergebnis mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit erreicht werden.

Die kontaktlose Messung wird ohne Pupillenerweiterung durchgeführt, so dass eine Teilnahme am Straßenverkehr nach der Messung möglich ist.

SCHWIND SIRIUS
Bei Patienten, bei welchen im Vorfeld einer Grauen-Star Operation eine Augenlaserbehandlung durchgeführt wurde kommt im AURELIOS Augenzentrum eine innovative Technik zur Intraokularlinsenkalkulation zur Anwendung, denn eine durch Gewebeabtrag veränderte Hornhautform beeinflusst die Messung mit den gängigen biometrischen Untersuchungsmethoden.

Die Ray-Tracing Methode mit dem SCHWIND SIRIUS Diagnosesystem!
Der Vorteil gegenüber allen anderen IOL-Kalkulationsmethoden liegt darin, dass kein „allgemeines“ Augenmodell als Grundlage für die Kunstlinsenberechnung genutzt werden muss, sondern das die individuellen biometrischen und topografischen Daten herangezogen werden können, um ein „individuelles“ Augenmodell zu erstellen. Anhand dieses „individuellen“ Augenmodels lässt sich der Dioptriewert der Kunstlinsen sehr exakt berechnen.

Die kontaktlose Messung wird ohne Pupillenerweiterung durchgeführt, so das eine Teilnahme am Straßenverkehr nach der Messung möglich ist.

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